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Goldröhrling
Suillus grevillei

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Suillus_grevillei_LC0109.jpg By Jörg Hempel - Suillus grevillei - CC BY-SA 2.0 - Wikimedia Commons
  • essbar
  • Sommer
    • Erscheinungszeit:  Juni bis November

    • Größe: 4 - 10 cm ø, Stiel 5 - 10 x 0,5 - 1 cm
       

    • Vorkommen: Bei Lärchen auf allen Böden
       

    • Verbreitung: In allen Lärchenbeständen Europas weit verbreitet und häufig

    Merkmale

    Hut leuchtend goldgelb, alt und trocken auch glodbraun bis goldorange, feucht stark schleimig, auch trocken glänzend und klebrig. Röhren anfangs hellgelb, später mit dunklerem Olivton, bis 8 mm langg. Poren fein, goldgelb, reif gelbbbraun. Stiel goldgelb, zylindrisch, kaum bauchig, mit schleimigem, abfälligem, oft undeutlichem Ring, voll, fest. Fleisch gelb, anfangs fest, bald schwammig.
    Geruch unauffälllig, angenehm  pilzig, Geschmack mild
    Sporenpulver olivbraun


    Wissenswertes, Verwechslung

    Der schmackhafte Speisepilz gehört zu den auffälligsten und am leichtesten zuzuordnenden Pilzen. Außerdem hat er keine giftigen Doppelgänger.
    Alle Schmierröhrlinge sind Mykorrhizabildner mit meist strenger Bindung an eine Nadelbaumart. Das gemeinsame Kennzeichen ist u.a. die dicke, schleimige Huthaut. Es gibt noch zwei weitere lärchenbegleitende Röhrlinge aus der gleichen Gattung: der Graue Lärchenröhrling Suillus viscidus und der Rostrote Lärchenröhrling Suillus tridentinus. Diese sind jedoch wesentlich seltener und meiden saure Böden, während der Goldröhrling auf nahezu allen Böden fruktifiziert.

     

     

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